BIOFACH-Kongress 2016: Innovative Forschungsansätze in der Bio-Lebensmittelwirtschaft

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Am 11.02.2016 (10.00 bis 11.30 Uhr/ Raum Prag, NCC Ost) laden drei Branchenorganisationen für die Bioverarbeitung aus Deutschland (AöL, Alexander Beck) der Schweiz (IG BIO, Niklaus Iten) sowie Holland (Bionext, Paulien Veerman)  zu einem Fachaustausch (Moderation: Peter Jossi) zur Zukunft der Bioverarbeitung ein. Als Einstieg präsentieren junge Forschende innovative Forschungsansätze und ihre mit dem «Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft» ausgezeichneten Arbeiten. «Lücken schliessen: Ungeregeltes und Unerwünschtes!», unter diesem Titel gibt Regula Bickel (FiBL) ergänzend dazu eine Übersicht zur Bioverarbeitungsforschung.

Die Verarbeitung von Biolebensmitteln wird meist mit traditionellen, handwerklichen Methoden verbunden und so, mit einer «schonenden» Verarbeitung assoziiert. Neue Technologie-Entwicklungen bieten aber in der Biopraxis längst wichtige Ergänzungen und Erweiterungen für die «zeitgemässe» schonende Bioverarbeitung. Die grosse Breite und Innovation der Biosortimente wären ansonsten gar nicht möglich.

Bioverarbeitung 3.0 – Mehr als Tradition und Handwerk?!

Die rasante Entwicklung der Prozesssteuerung ermöglicht zudem eine eigentliche Neuerfindung der gewerblichen Produktion. Der Boom der Kleinbrauereien und weiterer kleiner Getränkehersteller (z.B. Bionade) als bekanntestes Beispiel wäre ansonsten gar nicht denkbar. Die Biolabel-Organisationen und Standardsetzer sind gefordert, sich mit den Vorteilen dieser Entwicklung positiv-kritisch auseinander zu setzen und der Bioverarbeitung eine eigenständige Qualitätspositionierung im Sinne einer schonenden Verarbeitung für die Zukunft zu sichern.

 

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