Mehr Power für die Bioforschung: FiBL und Agroscope verstärken ihre Zusammenarbeit

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Biolandbau erfolgreich zu betreiben erfordert Wissen aus Forschung und Praxis. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL und Agroscope haben ein Memorandum of Understanding für eine verstärkte Zusammenarbeit unterzeichnet. Damit können Biobäuerinnen und Biobauern künftig mit noch mehr Unterstützung aus der Forschung rechnen.

Ziel des Rahmenvertrags ist der Ausbau und die Intensivierung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen. Die Zusammenarbeit auf allen Gebieten der landwirtschaftlichen und lebensmitteltechnischen Forschung soll so intensiviert werden, dass die Schweizer Praxis ökologisch und wirtschaftlich gestärkt wird. FiBL und Agroscope fördern dabei gezielt eine Landwirtschaft und Verarbeitung von landwirtschaftlichen Rohstoffen, die produktiv und ressourcenschonend ist und öffentliche Güter und Dienstleistungen hervorbringt. Die Zusammenarbeit soll vor allem mithelfen, eine kritische Masse für die Forschung im Bereich der biologischen Landwirtschaft und der artgerechten Tierhaltung zu sichern.

FiBL und Agroscope bauen die Zusammenarbeit intensiv aus (Bild: FiBL/ Marion Nitsch).
Memorandum of Understanding zwischen FiBL und Agroscope

Dies stärkt den Forschungsplatz Schweiz sowohl national wie international. Den Anspruchsgruppen der Forschung soll der Zugang zu den Ergebnissen deutlich leichter gemacht werden, um die Innovation in der Praxis zu erhöhen. In einem mit Bio Suisse gemeinsam getragenen Nationalen Bioforschungsforum werden die Forschungsbedürfnisse der Anspruchsgruppen abgeklärt, für gemeinsame Projekte werden Forschungskonsortien gebildet. Im Rahmen von gemeinsamen Forschungsvorhaben sollen Forschungs- und Versuchseinrichtungen sowie sonstige Geräte und Anlagen gegenseitigen genutzt werden können.

Quellen und weitere Informationen:

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